Mehr über mich

Klang fasziniert mich schon mein Leben lang. Als Kind sang ich begeistert mit meiner Familie und in der Kirche. Oft träumte ich davon, einmal bei Rolf Zuckowski mitsingen zu dürfen. Spielerisch leicht konnte ich mir viele Liedtexte merken und dabei auch fremde Sprachen imitieren, als seien diese meine eigenen. So ergab es sich, dass ich Sprachen lieben lernte – sowohl meine Muttersprache als auch die spanische, französische und italienische. Als Lehrerin für Spanisch, Deutsch und Psychologie war ich 15 Jahre lang an einem Hamburger Gymnasium tätig. In den Ferien und im Sabbatjahr unternahm ich viele Reisen und entdeckte exotische Länder. Nebenbei habe ich meine Liebe zur Musik nie vergessen. Ich besuchte viele Konzerte, tanzte Swing und lernte durch meine Yogapraxis das Tönen der Mantras kennen. Diese Art von gesungenem Gebet brachte mich näher zu mir selbst und führte mich in meine eigene Tiefe. Unterstützt durch Psychotherapie und Körperarbeit kam ich meiner wahren Natur näher – jenseits der Fassade. Tränen des Schmerzes und der Freude konnten fließen. Und immer war da Klang, der Trost und Hoffnung spendete. Ich entdeckte, dass ich das Singen mehr in mein Leben bringen wollte. So sang ich mit Freunden am Lagerfeuer oder auf Geburtstagen und Festen. Immer öfter wurde ich gebeten, Sing-Angebote zu machen: zunächst kleine Singkreise, später Mitsing-Konzerte oder Kakao-Zeremonien mit Gesang. So zog das Singen immer mehr in mein Leben ein. Etwas rief mich, dem Klang noch mehr Raum zu geben. Bis ich eines Tages die Entscheidung traf, meinen sicheren Hafen des Lehrerinnen-Daseins zu verlassen und meiner Berufung zu folgen. So eröffneten sich mir Räume, von denen ich vorher nicht einmal zu träumen gewagt hätte. Und ich kann voller Vertrauen sagen: Die Reise geht immer weiter.

Von vielen Sängern und Singkreisleitern wie Hagara Feinbier, Sundaram, Raimund Mauch oder Alwine Deege lernte ich, Menschen achtsam zum Singen anzuleiten. Auf den Seminaren von Gerd-Bodhi Ziegler durfte ich als Musikerin den Raum eröffnen und halten. Bei Michele Avarard und Nestor Kornblum absolvierte ich eine Ausbildung zur Sound-Healerin.

Besonders dankbar bin ich darüber, dass ich Michael Stillwater kennen und erleben durfte. Dieser großartige Musiker und wunderbare Mensch hat mich inspiriert, meiner sprudelnden Intuition zu vertrauen. So entwickele ich mittlerweile auch eigene Lieder oder kreiere spontan etwas aus dem Moment heraus. Ganz ohne Anspruch auf Perfektion – aus Liebe zu meiner eigenen Wahrheit.

Das Harmonium begleitet meinen Klang-Weg wie ein Familienmitglied. Es gibt mir Halt und bietet einen wundervollen Rahmen, in dem sich die Stimme entfalten kann. Nach anfänglichen Workshops habe ich mir das Spielen dieses Instruments Stück für Stück selbst angeeignet und gebe diese Kenntnisse gern an andere Interessierte weiter.

Mittlerweile spiele ich auch andere Instrumente: Ukulele, Gitarre, schamanische Flöte, Trommeln…die Reise hört nie auf.